Geld zurückerhalten nach Online-Betrug
Wenn Sie durch Online-Betrug Verluste erlitten haben, sind Sie nicht allein. Mit der richtigen Hilfe können Sie Ihr Geld möglicherweise zurückerhalten.
So funktioniert Online-Betrug
Kaufbetrug ist die häufigste Form von Betrug mit autorisierten Push-Zahlungen (App-Betrug). Bis 2024 wurden über 131.000 Fälle mit einem Schaden von 87 Millionen Pfund verzeichnet.
Autorisierte Überweisungen sind Banküberweisungen, die vom Kontoinhaber bestätigt werden und typischerweise für Online-Dienste verwendet werden. Bei App-Betrug werden Kontoinhaber dazu verleitet, Zahlungen selbst zu autorisieren. Diese Betrugsmaschen werden in der Regel von Betrügern begangen, die über Online-Marktplätze oder soziale Medien agieren.
Ob Sie ein Auto, Elektronikartikel wie ein MacBook oder iPhone, Möbel oder sogar eine Ferienwohnung kaufen möchten – seien Sie vorsichtig bei Angeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein. Betrüger nutzen oft gefälschte Websites oder schalten gefälschte Anzeigen auf seriösen Websites wie eBay, Facebook Marketplace und Gumtree.
So erkennen Sie Online-Betrug
Online-Betrug zu erkennen, kann schwierig sein. Hier sind einige Warnsignale, auf die Sie achten sollten:
Unbekannte Websites:
Wählen Sie seriöse Shops oder E-Commerce-Plattformen mit einem starken Käuferschutz. Seien Sie besonders vorsichtig bei unbekannten Websites. Lesen Sie Online-Bewertungen von Shops und vergewissern Sie sich, dass diese legitime und sichere Zahlungsplattformen verwenden.
Unsichere Zahlungsmethoden:
Seien Sie äußerst misstrauisch, wenn ein Verkäufer Sie auffordert, unsichere Zahlungsmethoden wie Bargeld, Banküberweisungen oder PayPal-Überweisungen von Freunden oder Familie zu verwenden. Diese Methoden bieten Käufern praktisch keinen Schutz.
Zahlungen mit Kryptowährungen:
Meiden Sie Verkäufer, die Zahlungen mit Kryptowährungen verlangen. Diese Transaktionen sind schwer nachzuverfolgen und oft unwiderruflich. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn eine Online-Plattform Kryptowährungszahlungen verlangt.
Drucktaktiken:
Seien Sie misstrauisch gegenüber Verkäufern, die Sie unter Druck setzen, schnell zu bestellen, indem sie begrenzte Mengen oder andere dringende Situationen anführen. Selbst wenn die Warenmenge tatsächlich begrenzt ist, riskieren Sie nicht, betrogen zu werden.
Häufige Arten von Online-Betrug
Betrug auf dem Facebook Marketplace
Der Facebook Marketplace ist zwar ein großartiger Ort, um Schnäppchen zu finden, aber auch ein Tummelplatz für Betrüger. Im Vergleich zu registrierten, seriösen Geschäften bieten diese Plattformen weniger Käuferschutz. Seien Sie misstrauisch bei Angeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein, insbesondere wenn der Verkäufer eine Anzahlung oder die vollständige Vorauszahlung verlangt.
Betrug auf Instagram und TikTok
Betrüger können problemlos gefälschte Profile auf Instagram und TikTok erstellen, um sich als seriöse Verkäufer oder Marken auszugeben. Vorsicht vor Profilen, die gefälschte oder minderwertige Waren als teure Artikel tarnen.
Betrug auf eBay
eBay ist ein beliebter Online-Marktplatz, aber auch hier gibt es Betrug. Verwenden Sie beim Kauf teurer Artikel immer sichere Zahlungsmethoden und prüfen Sie die Verkäuferbewertungen. Seien Sie misstrauisch gegenüber Verkäufern, die Zahlungen außerhalb der eBay-Plattform verlangen, um Transaktionsgebühren zu umgehen. Wenn möglich, lassen Sie sich den Artikel vor größeren Käufen persönlich zeigen.
PayPal-Betrug
PayPal wird häufig für Online-Transaktionen genutzt, doch Betrüger können dies ausnutzen, indem sie falsche Versandinformationen angeben oder Sendungen vortäuschen. Vermeiden Sie die Zahlungsoption „Freunde & Familie“ von PayPal, da diese keinen Käuferschutz bietet und PayPal bei Problemen keine Hilfe leistet.
Betrug beim Autokauf
Der Kauf eines Autos ist eine bedeutende Investition. Betrüger geben möglicherweise fälschlicherweise vor, Eigentümer eines Fahrzeugs zu sein oder übertreiben dessen Zustand stark. Prüfen Sie das Fahrzeug und seine Historie immer sorgfältig, bevor Sie eine Zahlung leisten.
Urlaubsbetrug
Betrüger nutzen möglicherweise Beiträge in sozialen Medien und gefälschte Reise-Websites, um Opfer mit unglaublich niedrigen Preisen für Flüge, Mietwagen und Urlaubsunterkünfte zu ködern. Überprüfen Sie immer die Echtheit solcher Angebote, bevor Sie eine Zahlung leisten.
Welpenbetrug
Beim Welpenbetrug inseriert der „Verkäufer“ Welpen, die nicht existieren oder sich in einem schlechten Zustand befinden, oft zu Preisen unter dem Marktwert. Die Opfer lassen sich möglicherweise dazu überreden, eine Anzahlung oder den vollen Betrag zu zahlen, erhalten aber letztendlich weder einen Welpen noch einen, der sich in einem schlechten Gesundheitszustand befindet.
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